Definition
Klare, prägnante und patientenorientierte Anweisungen, die dem Patienten und/oder Angehörigen bei geplanter oder laufender Verlegung gegeben werden und den Verlegungsgrund, die erwartete Reihenfolge der Abläufe, notwendige Vorbereitungen (Nüchternheit, Entfernen von Schmuck, Medikamententiming), was mitzubringen ist, wie der Transport erfolgt, wen man bei Fragen kontaktieren kann und welches Verhalten bei Ankunft oder bei Verschlechterung der Symptome während des Transports erforderlich ist, beschreiben.

Prinzip

Prinzip
Förderung informierter Teilhabe, Verringerung von Ängsten, Unterstützung der Einhaltung von Vorbereitungsanforderungen und Ermöglichung geteilter Verantwortung durch einfache Sprache, Sicherstellung des Verstehens und Berücksichtigung sprachlicher oder sensorischer Bedürfnisse.

Demonstration

Demonstration
Ein Patient, der von der Station in die Radiologie verlegt wird, erhält Hinweise An Den Patienten Beim Transfer mit der Aufforderung, sechs Stunden nüchtern zu bleiben, metallische Gegenstände zu entfernen, den Identifikationsarmband und die Brille mitzubringen, mit einer Wartezeit von bis zu 45 Minuten zu rechnen, von einem Transporteur begleitet zu werden und bei Schwindel oder Brustschmerzen vor dem Transport die Stationsschwester zu informieren.

Fehlanwendung

Fehlanwendung
Zu technische oder zu lange Anweisungen geben, Verständnis nicht überprüfen oder ausschließlich schriftliche Anweisungen in Englisch aushändigen, obwohl der Patient nur begrenzte Englischkenntnisse hat; dies kann zu Nichtbeachtung, unsicherer Vorbereitung oder erhöhter Belastung führen.

Konsequenz

Konsequenz
Geeignete Patientenanweisungen erhöhen die Kooperation bei Vorbereitungsanforderungen, verringern Verzögerungen und Absagen, senken Ängste, verbessern die Sicherheit beim Transport und sorgen dafür, dass Patienten wissen, wann und wie sie Hilfe anfordern können, falls Probleme auftreten.

Umkehrung

Umkehrung
Keine oder unklare patientenorientierte Anleitung lässt Patienten unvorbereitet, erhöht das Risiko von Zwischenfällen (z. B. Patienten, die kontraindizierte Medikamente eingenommen haben oder nicht nüchtern sind) und kann zu last-minute-Absagen oder unsicheren Verlegungen führen.

Abgrenzung

Abgrenzung
Gedacht für patienten- und angehörigenorientierte Informationen zum Verlegungsablauf; ersetzt nicht individuelle klinische Einwilligungsmaßnahmen für größere Eingriffe noch die ärztliche Übergabe unter Kollegen.

Semantische Spannung

Semantische Spannung
Kann mit Entlassungsanweisungen oder klinischen Übergaben verwechselt werden; Patientenanweisungen sind kurz, handlungsorientiert und für die Transferperiode bestimmt und werden in patientengerechter Sprache übermittelt, nicht als umfassender klinischer Plan.

Synthese

Synthese
Prägnante, verständliche Hinweise an Patienten und Bezugspersonen, die erläutern, was zu erwarten ist, was vor und während der Verlegung zu tun ist und wen man kontaktieren kann; so wird eine sichere und informierte Teilnahme am Verlegungsprozess ermöglicht.