Definition
Eine stichpunktartige Liste, die vor, während und nach einer Verlegung verwendet wird, um die Durchführung wesentlicher Aufgaben und die Überprüfung von Punkten wie Patientenidentifikation, Medikationsabgleich, Verfügbarkeit von Geräten und Sauerstoff, Sicherung von Zugängen und Drainagen, Einwilligung, Transportarrangements, Dokumentenübergabe und Benachrichtigung von Familie oder dem aufnehmenden Team sicherzustellen.
Prinzip
Prinzip
Ein einfaches, beobachtbares kognitives Hilfsmittel einsetzen, um menschliche Fehler während Übergaben zu reduzieren, indem kritische Schritte explizit und überprüfbar gemacht werden und so sichere Praktiken team- und schichtübergreifend standardisiert werden.
Demonstration
Demonstration
Vor der Verlegung eines postoperativen Patienten vom Aufwachraum auf die Station füllen die Mitarbeitenden die Transfer-Checkliste aus und bestätigen Identifikationsarmband, Schmerz unter vereinbartem Schwellenwert, gesicherte periphere Zugänge, Verabreichung eines Antiemetikums, Verfügbarkeit einer Sauerstoffflasche für den Transport, durchgeführte Medikationsreconciliation, Begleitung organisiert und alle relevanten Unterlagen mit dem Patienten.
Fehlanwendung
Fehlanwendung
Die Checkliste nur als Abhakliste behandeln, ohne den tatsächlichen Zustand des Patienten oder das Vorhandensein/Funktionieren der Ausrüstung zu prüfen; oder eine überlange Checkliste verwenden, die das Personal routinemäßig umgeht, wodurch der Sicherheitsgewinn verloren geht.
Konsequenz
Konsequenz
Richtig angewendet reduziert die Checkliste vergessene Aufgaben, minimiert gerätebedingte Zwischenfälle, verbessert die Bereitschaft bei Ankunft, stärkt die Teamkommunikation und trägt zu messbaren Verringerungen verlegungsbedingter unerwünschter Ereignisse bei.
Umkehrung
Umkehrung
Fehlt eine Checkliste oder wird sie nicht überprüft, steigt die Abhängigkeit vom Gedächtnis, die Wahrscheinlichkeit ausgelassener Aufgaben nimmt zu und es kann zu unsicheren Verlegungen oder Verzögerungen in der Versorgung kommen.
Abgrenzung
Abgrenzung
Gedacht für Verlegungsereignisse (inner- und zwischenbetrieblich); sie ersetzt nicht klinisches Urteilsvermögen, formale klinische Beurteilungen oder vollständige Dokumentation, sondern ergänzt Beurteilungsformulare und Dokumentationsvorlagen.
Semantische Spannung
Semantische Spannung
Eng verwandt mit dem Beurteilungsformular Für Verlegungen und der Vorlage Für Transferdokumentation; die Checkliste fokussiert auf die Aufgabenerledigung und materielle Bereitschaft, während die Beurteilung den klinischen Zustand dokumentiert und die Vorlage die Unterlagen organisiert.
Synthese
Synthese
Ein fokussiertes, aufgabenorientiertes Werkzeug, das essentielle vorbereitende und Übergabeaktionen für eine sichere Patientenverlegung auflistet und verifiziert und als gemeinsamer Absicherungsmechanismus zwischen entsendendem und aufnehmendem Team dient.