Definition
Ein kompaktes, stichpunktartiges Instrument am Point‑of‑Care, um kritische Schritte für eine sichere Sauerstoffgabe zu bestätigen, darunter Indikationsprüfung, Geräteauswahl und‑einrichtung, Ziel­sättigung, Alarmeinstellungen, Schlauchintegrität, Befeuchtungsbedarf, Dokumentation und Patientenaufklärung.

Prinzip

Prinzip
Omissionsfehler reduzieren, indem essentielle Sicherheitsmaßnahmen in eine kurze, wiederholbare Abfolge übersetzt werden, die vor Beginn oder bei Übergaben ausgeführt wird.

Demonstration

Demonstration
Eine Bettencheckliste, die vor Beginn der Sauerstoffgabe ausgefüllt wird: Indikation bestätigen, Gerät und Fluss wählen, SpO2‑Ziel einstellen, Schläuche und Befeuchter prüfen, Alarme aktivieren und in der Akte dokumentieren.

Fehlanwendung

Fehlanwendung
Die Checkliste als rein administratives Abhakfeld behandeln, ohne physische Kontrollen durchzuführen, oder sie als Ersatz für die klinische Beurteilung verwenden.

Konsequenz

Konsequenz
Verbessert die Einhaltung sicherheitsrelevanter Schritte, verringert Einrichtungsfehler (falsches Gerät oder lose Schläuche) und erhöht die Zuverlässigkeit von Übergaben zwischen Schichten oder Teams.

Umkehrung

Umkehrung
Sich auf Erinnerung oder informelle mündliche Übergaben ohne standardisierte Checkliste verlassen, was das Risiko auslässt kritischer Schritte erhöht.

Abgrenzung

Abgrenzung
Gedacht für die Überprüfung am Point‑of‑Care und bei Übergaben; ist nicht dazu bestimmt, umfassende Protokolle, Behandlungspläne oder Wartungsprotokolle von Geräten zu ersetzen.

Semantische Spannung

Semantische Spannung
Spannung zwischen der Kürze der Checkliste und dem Bedarf an kontextreichen Informationen — kurze Listen erhöhen die Zuverlässigkeit, können jedoch Nuancen bei komplexen Patienten auslassen.

Synthese

Synthese
Die Checkliste ist ein kompaktes operatives Hilfsmittel, das sicherstellt, dass die wesentlichen Sicherheits‑ und Einrichtungsmaßnahmen eines Sauerstoffprotokolls am Patientenbett durchgeführt und kommuniziert werden.