 ##  [GAD‑7 Angst‑Screening](/de/node/48487) 

 Definition

Ein 7‑Item‑Selbstfragebogen zum Screening auf generalisierte Angstsymptome und deren Schwere in den letzten zwei Wochen, mit einer Punktzahl von 0 bis 21 zur Anleitung weiterer Abklärung oder Verlaufsbeurteilung.

 

 

 

 

 

 





## Prinzip

Prinzip

Die Häufigkeit zentraler Angstsymptome mittels standardisierter Itemantworten messen, um Schweregrade zu stratifizieren, die Erkennung in der Primärversorgung zu erleichtern und eine Basis für die Therapiebeurteilung zu schaffen.

 

 

 

 

 





## Demonstration

Demonstration

Ein Patient füllt den GAD‑7 aus und erzielt 12 Punkte, was auf moderate Angst hinweist; der Kliniker erkundet Funktionseinbußen, prüft Paniksymptomatik und Substanzgebrauch und erörtert Therapie‑ oder medikamentöse Optionen.

 

 

 

 

## Fehlanwendung

Fehlanwendung

GAD‑7‑Werte zur Diagnose spezifischer Angsterkrankungen (z. B. Panikstörung, soziale Phobie) ohne gezielte Abklärung verwenden oder sich ausschließlich darauf verlassen, wenn somatische Erkrankungen die Antworten verfälschen können.

 

 

 

 

 





## Konsequenz

Konsequenz

Regelmäßige Anwendung erhöht die Identifikation klinisch relevanter Angststörungen, unterstützt messbasierte Versorgung und hilft bei der Priorisierung von Überweisungen in den psychosozialen Bereich.

 

 

 

 

## Umkehrung

Umkehrung

Einen niedrigen GAD‑7‑Wert als Ausschluss klinisch relevanter Angst zu werten, obwohl situativer Stress oder vorübergehende, funktional beeinträchtigende Symptome vorliegen.

 

 

 

 

 





## Abgrenzung

Abgrenzung

Hauptsächlich für Erwachsene in der Primärversorgung und ambulanten Settings validiert; kein Ersatz für strukturierte psychiatrische Interviews und weniger geeignet zur Spezifizierung von Komorbiditäts‑Subtypen.

 

 

 

 

 





## Semantische Spannung

Semantische Spannung

Unterscheidet sich von störungsspezifischen Instrumenten und klinischen Interviews durch Kürze und leichte Wiederholbarkeit; kann mit detaillierteren Instrumenten (Hamilton‑Skala) in Konflikt stehen, wenn differenzialdiagnostische Klarheit nötig ist.

 

 

 

 

 





## Synthese

Synthese

Ein kurzes Selbstbeurteilungs‑Screening, das die Häufigkeit generalisierter Angstsymptome quantifiziert, um Patienten zur klinischen Abklärung und messbasierten Verlaufskontrolle zu markieren, wobei eine diagnostische Bestätigung für spezifische Störungen erforderlich ist.